°WASSER° WIRBEL° WELTEN° WESEN° WERTE° WANDEL° PROJEKT

0

Mit meiner Kunst versuche ich nachhaltig, ausdrücklich und kontinuierlich, Brücken zu bauen. Alte und neue Visionen werden in Schriftbild, Installation und performatives Ritual übersetzt. Bereits existierende sowie neu entstehende Werke sollen eine Einheit bilden. Durch mein °Water°World°Worth°Whirl°Projekt soll Wasser als immerwährendes, heilendes Verbindungselement in einer Zeit der Spaltung wirken.
Das Wasserwirbelweltenwesenwertewandelprojekt, geboren aus dem Ionischen Meer, soll von nun an basierend auf den folgenden Gedanken seine Kreise ziehen.

1 °WASSER°

Unser Blauer Planet Erde besteht größtenteils aus Wasser. Seit Thales von Minet wissen wir: “Das Prinzip aller Dinge ist Wasser. Aus Wasser ist alles und in´s Wasser geht alles zurück.” Unser Gehirn besteht zu ca 80 % aus Wasser. Wasser hat ein Gedächtnis. Wie der Mensch ist es in der Lage, Informationen zu verarbeiten und zu speichern. Wasser hat keine Sprache. Es IST stetiger Wandel. Versuchen wir das Wesen des Wassers in Worte zu wandeln, so gebrauchen wir dieselben wie die zur Beschreibung menschlicher Emotionen. Alles, was lebt, fliesst und verläuft oder wächst in fraktalen Spiralen.

2 °WIRBEL°

Unser Wissen oder Wesen, unsere DNA ist kein Stausee. Alles speist sich aus vielerlei unterschiedlichen Quellen und (Informations-) Flüssen, wird in stetigem Wandel verwirbelt und bleibt nur so gesund und als natürlicher Mechanismus erhalten. Verhindern wir diese Verwirbelung, wird unser Wissen und unser Handeln trübe und leblos. Laben wir uns nicht mehr an der Quelle, sondern an abgestandenem, gefilterten Wasser oder Wissen, so werden auch Klarheit und Wahrheit bald nicht mehr wirken können. Vom Wasser zu lernen heißt auch für und über die Natur selbst und damit einhergehend über die Menschheit zu lernen. Leonardo da Vinci, Hildegard von Bingen, Paralcelcus, Kneipp, Victor Schauberger, Masaru Emoto, zahlreiche Philosophen, Wissenschaftler und Künstler aller Art erhielten und erhalten dieses Wissen.

3 °WELTEN°

Eine Gesellschaft entwickelt sich aus dem Verhalten eines jeden ihr angehörgen Individuums. Jeder von uns ist nur ein Tropfen, doch jeder dieser Tropfen schlägt Wellen. Europas Gesellschaft beispielsweise entwickelte sich aus altgriechischer Philosophie und Mythologie. Diese wiederum entwickelten sich aus der immergleichen Suche des Menschen nach seiner Herkunft und Bestimmung; ursprünglich und immer wiederkehrend vereint mit dem Bewußtsein ein kleiner, aber wirksamer Teil eines großen Ganzen zu sein. Oft wird dieses Große Ganze auch als Einheit, All oder Gott beschrieben. Höchst interessant ist in dieser Hinsicht auch die Beschreibung des merkurialen Wassers.
Die räumliche Welt, in der wir heute leben ist geknüpft an unsere Epoche, die wir als Anthropozän beschreiben. Diese wirkt allerdings nicht nur oberflächlich und physikalisch. Sie wirkt ebenso auf der geistigen Ebene. Das menschliche System ist genauso krank wie das unseres Planeten.

4°WESEN°

Betrachten wir unsere im Wasser lebenden Verwandten: Cetaceaner haben riesige Gehirne . Wir wissen nicht, wie viel Prozent sie davon aktiv gebrauchen. Seit Millionen von Jahren leben sie im wahrsten Sinne des Wortes und ohne sich einen Begriff davon zu machen, die Idee EINER globalen Welt. Sie kommunizieren über ein Netz, dass wir uns noch nicht einmal vorstellen können und orientieren sich an den Sternen.
Nehmen wir uns den Menschen in seiner geistigen Entwicklung vor: In früheren war und in anderen Kulturen ist der Mensch noch mit der Natur verbunden. Auf der ganzen Welt finden sich Artefakte, die auf universales Wissen hinweisen. Je mehr sich der Mensch intellektuell und technisch weiter entwickelt, desto mehr entfernt er sich offenbar von seiner Natur. Folglich fühlt er sich vereinzelt, entwurzelt und verwirrt. Je weiter er sich abspaltet, desto mehr scheint er auch seinen natürlichen Sinn für Menschlichkeit zu verlieren.

5 °WERTE°

Dem menschlichen Sozialverhalten ist immanent, dass Werte und Wahrheiten erdacht, vermittelt, gewandelt und umgeschrieben werden. Seit Jahrhunderten konzentriert sich der Homo Sapiens fast ausschließlich auf seinen Verstand und hat dadurch die anderen ihm inneliegenden Sinne weitgehend vernachlässigt.
Obwohl der Mensch nur 5% seines Gehirns nutzt, nimmt er sich selbst als den anderen Wesen überlegen wahr, versucht sich über sie zu stellen, sie zu verändern und zu beherrschen.
Wie wirkt sich dies auf das Denken und die Kreativität des Menschen aus, die
doch auf mentales und spirituelles Wachstum angewiesen sind? Altes Wissen verweist, in allen Kulturen unserer Welt, immer wieder auf das Wasser als Urkraft, als die Quelle des Lebens, als heilendes Element.

6 °WANDEL°

Basierend auf diesem Wissen sollten wir uns verantwortlich fühlen, einen gleichwertigen Wandel in unserem Denken und Verhalten einzuleiten.
Bezeichnend, unterstützend und lehrreich ist in dieser Hinsicht, dass Wasser unter dem Einfluss des materialistisch-technisierten Menschen leidet und damit einhergehend sowohl physische als auch psychische Krankheiten den Menschen heimsuchen. Er schadet sich als Teil des Systems selbst. Dieses Wissen ist die Wahrheit. Es ist nicht esoterisch, sondern elementar und unabänderlich. Trotzdem wird es heute wenig berücksichtigt zugunsten eines anderen Flusses, nämlich dem des Geldes. Wir stellen uns vor, wir müssten Geld trinken. Dann stellen wir uns vor, wir würden das, was wir mit den Wasserläufen machen, unserem eigenen Körper antun: Horrorvision und Realität zugleich. Die Verschmutzung, Veränderung und Privatisierung des Wassers ist soweit fortgeschritten, dass uns offensichtlich das klare Wasser sowie klares Denken und Sehen ebenso immer mehr abhanden gekommen sind. Am Ende möchte ich auf die Brechung des Meerrechts und auf all die Menschen hinweisen, die täglich neben Tonnen an menschlichem Müll dem Geldfluss “geweiht” und unseren Meeren und deren Bewohnern zugefühhrt werden. Mit meinem Projekt möchte ich dieser negativen Entwicklung positive Sichtweisen und genau jenes Wasserwissen vermitteln, dass uns helfen kann, uns selbst und die Erde zu regenerieren.

7 °KUNST°

Trotz unserem Verstand wird es immer schwieriger, Wissen auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Es ist an der Zeit, sowohl unsere Vernunft als auch unsere Intuition zu befragen und diese beiden Kräfte auszubalancieren. Sowohl die Kunst in all ihren Varianten als auch die Philosophie sind dem Wesen des Wassers in seiner ursprünglichen Form sehr nah. Bei beiden ist der Weg das Ziel. Beide werden momentan an den Rand der Gesellschaft gedrängt und beide verwirbeln sich in meinem Wasserprojekt, befruchten und beleben sich gegenseitig.