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*1980, Mutlangen

Julia Rhizoma, freie Künstlerin, lebt und arbeitet auf und mit der Erde.

Ihre Kunst entwickelt sich kontinuierlich, meist federhandschriftlich aus der Hinterfragung des Menschenwesens in einer Welt, in der sich permanenter Informationsüberfluss und wahrgenommener Zeitmangel fraktal stetig wachsend gegen-und ineinander zu verwickeln scheinen.

Soziale, mythologische und philosophische Themen aus den Bereichen Wissen plus Wahrheit, Empirismus plus Intuition sowie Aufklärung plus Romantik werden in Palimpseste und Installationen übersetzt, um diese, unsere totale weltliche und zeitliche Verwirrung wenigstens künstlerisch anzugehen. Durch Rituale, Heilarbeit und Korrespondenz mit der Natur sucht sie neue Wege in der Kunstentwicklung und nach Erweiterung des Kunstbegriffs

Ihre Werke waren u. A. am Ionion Center for the Arts and Cultures, Kefalonia , Griechenland, in der Kunsthalle zu Kiel, auf der Art Chicago, The Center for Book Arts, NY, USA, im Kunsthaus meinblau e.V. in Berlin sowie im Kulturhaus Niederanven in Luxemburg zu sehen.

2013 wurde sie für das von ihr in Kooperation mit Chris Bierl verwirklichte Ausstellungsprojekt “Denn alles was den Gesetzen des Verstandes und der Vernunft widerstreitet, ist freilich unmöglich.” vom Kulturreferat Pankow, Berlin, der niederländischen Botschaft und HAU gefördert.

2016 gewann sie den SEA´S ART Prize und damit verbunden ein 3-monatiges Stipendium mit Einzelausstellung am Ionion Center for the Arts and Culture Kefalonia, Griechenland, wo sie 2017 auch als persönliche Assistenz der Leitung tätig war und mit ihrer APO den Versuch wagte, eine Utopie Realität werden zu lassen. Der Versuch soll zu einem späteren Zeitpunkt vertieft und wiederholt werden.

2019 wird sie die Galerie im Kornhaus des Gmünder Kunstvereins bespielen.

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